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Meditation?! Och nö, lass mich damit in Ruhe! Denkst du auch so?

Zumindest habe ich am Anfang so gedacht. Ich war zunächst nicht wirklich davon überzeugt, was mir Meditation bringen soll. Einfach nur still herumsitzen oder liegen – das war für mich am Anfang einfach nicht möglich. Nach bereits fünf Minuten hatte ich das Bedürfnis mich zu bewegen und andere Dinge zu tun.

Dass ich im Grunde vor mir selber weglaufen wollte, war mir am Anfang nicht wirklich bewusst. Wieso habe ich dann überhaupt angefangen, Meditationstechniken auszuprobieren?



Mein Weg zur Meditation


Ich bin selbstständig, arbeite viel und habe oftmals nicht bemerkt, dass mein Körper und mein Kopf versuchten, mir auf verschiedenste Weise mitzuteilen, dass ich mir regelmäßig eine Auszeit für mich nehmen sollte, da ich sonst langfristig krank werden würde.


Ich liebe meinen Job, keine Frage, dennoch brauchen Körper und Kopf zwischendurch eine angemessene Pause und Erholung. Aber wie das so ist, werden die körperlichen Signale erstmal ignoriert. Bis es dann aber irgendwann einfach nicht mehr geht. Mittlerweile bin ich ein wenig stolz, dass ich nicht so schnell aufgegeben habe und geduldig mit mir war.

Ich durfte bis heute viele unterschiedliche Meditationstechniken kennen und schätzen lernen. Denn mittlerweile weiß ich, dass Meditation nicht gleich Meditation ist. Was bei dem einen gut funktioniert, muss bei dem anderen nicht genauso gut funktionieren. Deswegen ist es sinnvoll, verschiedene Meditationstechniken auszuprobieren, bis man das Passende für einen selbst gefunden hat.

Das bedeutet, wenn eine Meditationstechnik nicht auf Anhieb funktioniert, gib dem Ganzen eine zweite Chance oder probiere eine andere Technik, die vielleicht stimmiger für dich ist. Es braucht Zeit, sich auf sich selbst einzulassen und sich kennenzulernen.

Bei mir waren es ganze sechs Monate, bis ich soweit war und es genießen konnte. Ja, du liest richtig: sechs Monate! Ich war ein ziemlicher „Control Freak“ und lasse mich grundsätzlich nicht gerne fallen und das war am Anfang ein ziemlich großes Hindernis für mich. Mittlerweile bin ich dankbar, dass ich mir die Zeit gegeben habe, die ich brauchte.

Mit welcher Meditationstechnik beginnen?


Hilfreich am Anfang ist es, eine angeleitete Meditation auszusuchen. Ob du das in einer Gruppe machst oder du dir online eine solche Meditation anhörst. Probiere beides aus, um herauszufinden, welcher "Meditationsmensch" du bist. Wenn du deine Erfahrungen gemacht hast, kannst du auch für dich ganz allein täglich einen Augenblick meditieren, ob in Stille oder mit entsprechender Meditationsmusik, mit oder ohne Anleitung. Suche dir hierfür einen ruhigen und einen für dich wohltuenden Ort aus.



Meditation und ihre Wirkung

Wenn du also bereit dazu bist, dann probiere es aus und bleib dran. Lass dich darauf ein, auch wenn es nicht auf Anhieb funktionieren sollte. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wirst du die positiven Auswirkungen im Körper und in deinen Gedanken spüren. Du wirst im Alltag entspannter und reagierst und agierst mit Bedacht. Gleichzeitig wirst du erkennen, dass du ausgeglichener auf dich und andere wirkst.


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